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Montag, 22. Juli 2013

Dip Dye - neuer DIY Trend

Haare und Klamotten teilen sich zurzeit einen Trend...Dip Dye! (Oder auch Dip Dying)
In nahezu allen Klamottenläden stößt man auf Kleidung im Dip Dye Look.

Bei Dip Dying beim Friseur werden nur die Haarspitzen gefärbt (sie werden quasi eingedippt). Dazu kann man eine Farbe verwenden oder auch mehrere...sieht dann aus wie ein Regenbogen.

In der Modewelt werden die Kleidungsstücke ebenfalls "gedippt". Dies ergibt eine wirklich coole Optik. Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt was Farbe und Intensität betrifft. Auch spielt es keine Rolle um was für ein Kleidungsstück es sich handelt. Pants, Hosen, Kleider, T-Shirts, Röcke...alles wird ge-Dip Dyed! :)

Und was besonders toll ist; diesen Trend kann man auch zuhause nachmachen.

So habe ich mich am Freitag selbst ans Dip Dying gemacht...

Man braucht:



Los geht's:


Mit einem Gummiband habe ich die Teile markiert, bis wohin ich sie in die Farbe tauche.



Die Farbe nach Packungsanleitung anrühren....


Und jetzt wird ge-dippt! :)

Ich habe das Shirt bis zur Markierung nur kurz eingetaucht. Dann habe ich es etwas weiter rausgezogen und habe die "Eintauchabstände" immer weiter verlängert. Nach und nach das Teil weiter rausziehen...so bekommt man diesen auslaufenden Effekt.





Zum Trocknen kann man die Teile auf einem Bügel an den Wäscheständer hängen. Ich habe sie draußen über die Gartenmöbel gelegt. Aber vorsicht, die Teile tropfen noch sehr...ich habe Papier drunter gelegt, damit die Steinplatten nicht blau werden. Wobei ich glaube, dass es vom Regen wieder sauber geworden wäre.



Nach dem (an)trocknen habe ich die Teile nach Packungsbeilage der Farbe mit der Waschmaschine gewaschen und war ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Die Farbe hat auch den weißen Teil, der eigentlich auch weiß bleiben sollte, bläulich verwaschen. Man erkennt zwar immernoch einen Farbverlauf, aber zufrieden bin ich mit dem Ergebnis nicht.

Ich hätte wohl vorher erstmal nur den eingefärbten Teil in einem Eimer mit Wasser auswaschen und erst dann die Kleidungsstücke in die Waschmaschine geben sollen.



Die Mullwindeln habe ich noch nicht gewaschen...hier erkennt man den Farbverlauf richtig gut. So hätte ich es mir bei meinem T-Shirt auch gewünscht!



Der Pinsel, ihn habe ich zum Umrühren für die Farbe benutzt, wurde auch gedip-dyed :-)



Fazit: Toller Effekt, leicht gemacht, man braucht nicht viele Dinge dafür. Allerdings sollte man vorher vielleicht mit einem Probestoff die ganze Sache testen, sonst ist man nachher enttäuscht, dass das Lieblingshirt nicht den gewünschten Look vorweist.